Gründungsinitiative FREIE SCHULE Zollernalb
Gründungsinitiative FREIE SCHULE Zollernalb

Bildungsverständnis

Es gibt eine Reihe von pädagogischen Grundüberzeugungen, die allen Freien Alternativschulen, in deren pädagogisches Konzept sich die FREIE SCHULE Zollernalb einordnet, gemein sind: (Entnommen aus der Gründungsmappe des BFAS - Bundesverband der Freien Alternativschule e.V., Stand Mai 2013)

 

Persönlichkeit

Jedes Kind hat eine durch Anlagen und Sozialisation bedingte einzigartige Persönlichkeit. Die gilt es zu fördern.

 

Bildungsfähigkeit

Jedes Kind ist bildungsbedürftig und bildungsfähig.

 

Bildung als aktiver Prozess

Bildung kann man nicht planmäßig produzieren, weil Bildung ein aktiver selbständiger Prozess ist. Jedes Kind bildet sich selbst. Die Erwachsenen können es dabei nur unterstützen und begleiten.

 

Unabhängigkeit

Das Streben des Kindes richtet sich auf die Unabhängigkeit von Erwachsenen. Dies gilt es zu respektieren.

 

Ganzheitliche Bildung

Bildung bezieht sich auf den Verstand, die Psyche und den Körper des Menschen und umfasst das Lernen mit allen Sinnen.

 

Selbstregulierung

Das Ziel von Bildung ist die Fähigkeit zur Selbstregulierung und Übernahme von Verantwortung. Entfalten kann sich diese Fähigkeit erst in der Begegnung mit anderen Menschen und der Auseinandersetzung mit vielfältigen Lerngegenständen.

 

Freiheit und Geborgenheit

Eine entscheidende Voraussetzung für die Erweiterung der Selbständigkeit von jungen Menschen sind die Freiheit zur Selbsttätigkeit und eine Geborgenheit, die in erster Linie durch verlässliche freundschaftliche Beziehungen zu Erwachsenen und unter Kindern und durch ein friedliches Klima entsteht.

 

Grenzen und gegenseitiger Respekt

Die Freiheit an Freien Alternativschulen fordert Verantwortung und Grenzen, um die Rechte und Freiheit anderer Menschen sicher zu stellen.

 

Kinder sind produktiv

Kindliches Denken und Tätigsein sind produktiv und stehen der Produktivität von Erwachsenen gleichwertig gegenüber.

 

Das Recht auf Glücklichsein

In der Kooperation zwischen Kindern und Erwachsenen muss das Recht des kindlichen Menschen auf hier und jetzt erlebtes Glück respektiert werden. Dieser Anspruch verlangt, dass Kinder auch in der Schule nicht ständig von Erwachsenen reglementiert und kontrolliert werden, sondern Freiheit zu eigenen Entscheidungen haben.

 

Erfahrungsorientierung

Kinder knüpfen in ihrem Bildungsprozess immer an vorhandene Erfahrungen an. Sie sind willens und in der Lage, ständig neue Erfahrungen zu machen. Und besonders gern tun sie dies selbständig.

 

 

 

 

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© Miriam Baermann